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Ökologischer Anbau

Viele gute Gründe für den ökologischen Landbau

Es gibt viele gute Gründe sich beim Einkauf konsequent für Lebensmittel aus kontrolliert ökologischer Erzeugung zu entscheiden. Der Verzicht auf Pestizide und synthetische Mineraldünger und die damit verbundene Schonung von Böden, Grundwasser und ganzen Ökosystemen ist nur einer davon. Ebenso wichtig ist sicher der gesundheitliche Aspekt: Denn Bioprodukte enthalten nur ein Minimum an Schadstoffen, dafür aber, bedingt durch den schonenden Anbau, eine Fülle wertvoller Vitalstoffe und Vitamine. Und dass Obst, Gemüse oder auch Fleisch aus biologischer Erzeugung den Geschmack und das Aroma beinhalten, das wir bei konventionellen Produkten schon seit Jahrzehnten vermissen, ist längst ein offenes Geheimnis.

Der Ökolandbau leistet aber auch einen wertvollen Beitrag zur Arterhaltung bzw. Sortenvielfalt. Ginge es nach den industriellen Erzeugern hätten wir bald nur noch ganz wenige Sorten zur Verfügung, die so hochgezüchtet sind, dass sie nur durch massiven Chemieeinsatz den gewünschten Ertrag bringen. Anspruchslose, schädlingsresistente, aber dafür geschmacklich hervorragende Sorten sind dagegen immer mehr unter Druck geraten und in vielen Fällen schon ganz verschwunden. Ein weiteres Argument für "bio": Der ökologische Landbau sichert eine stattliche Anzahl regionaler Arbeitsplätze. Ein sicherlich wichtiger Aspekt, der immer mehr an Bedeutung gewinnt.
Viele Gäste erwarten, wenn sie zu Führungen auf unseren Betrieb kommen, einen Strickpullover tragenden Bauern, der lange Haare, eine verdreckte grüne Latzhose und Gummistiefel anhat. Dieses Klischee können wir und mit uns viele andere vorbildlich geführte Bioland Betriebe nicht erfüllen.

Denn ökologischer Landbau heißt modern sein, innovativ nach Lösungen für gesamtgesellschaftliche und ackerbauliche Herausforderungen suchen.

Ein gesunder und belebter Boden
Ein gesunder und belebter Boden ist das Herzstück eines jeden Bioland- Betriebes. An der Pflege und der Ernährung des Bodens durch eine vielfältige Fruchtfolge, ausgewogene organische Dünger wie Mist oder Kompost zu sparen, heißt langfristige Fruchtbarkeit einzubüßen.

Und so gilt unser Augenmerk stets dem Boden. Ökologischer Landbau heißt aktive Bodenpflege und Verbesserung, ist aktiver Natur- und Umweltschutz und deshalb eine, leider kaum anerkannte, gesellschaftliche Leistung.


Wir sind Technikfreaks
Unsere Gewächshäuser, die Wohnhausheizung, unsere Kühlhäuser: all das wird von einem Klimacomputer gesteuert. Von jedem Rechner oder vom IPad aus ist der Zugriff möglich.
Unser Motto lautet: Wir brauchen die modernere und bessere Technik als unsere konventionellen Kollegen. Denn wir wollen nicht durch Gift und Dünger, durch Herbizide und Fungizide, Schwächen eines fruchtbaren Bodens ausgleichen.
Moderne Hacktechnik, teilweise Kameragesteuert, hilft uns Bio-Betrieben Zeit und Kosten zu sparen. Wir wollen nicht zurück in die Vergangenheit. Wir arbeiten an Lösungen für die Zukunft.

Vielfalt statt Monokultur
Nur vielfältige Ökosysteme sind stabil und überlebensfähig. Natürlich haben unsere konventionellen Kollegen höhere Einzelerträge. Noch! Aber zu welchem Preis? Nährstoffaustrag ins Grundwasser, Pestizidnachweis im Essen trotz aller Beteuerungen es sei sicher. Das Modell der konventionellen Landwirtschaft mit seinem gewaltigen Input an Energie und Betriebsmitteln kann für die Welt, vor allem für die sogenannte Dritte Welt, kein Erfolgsmodell werden. Die unter ständiger Sonne und Trockenheit leidenden Böden brauchen Humus und eine vielfältige Fruchtfolge. Nur so wird der Hunger besiegt.
Keiner behauptet, dass der ökologische Landbau perfekt ist. Aber er kümmert sich, sucht Lösungen und bietet derzeit das weitaus bessere Modell für den größten Teil unserer Erde.